Datenbank-Entwicklung in Ninox

Datenbankanwendungen mit Ninox nach Maß.
Vom Datenmodell bis zur Druckvorlage.

Ninox ist eine Low-Code-Datenbankplattform für individuell zugeschnittene Geschäftsanwendungen. CRM, Auftragsverwaltung, Projekt-Tracking, Mitgliederverwaltung — alles in einem System, anstelle von verstreuten Excel-Listen oder teuren Komplettlösungen. sevensix media plant, baut, integriert und wartet.

Was Ninox ist

Eine Datenbank-Plattform, kein Tabellen-Werkzeug.

Ninox steht zwischen den Welten: leistungsfähiger als Excel, billiger und schneller als ein klassisches ERP. Tabellen mit Beziehungen, Berechnungen, Skripten und Trigger werden im Browser oder in der App aufgebaut. Anwender bekommen maßgeschneiderte Formulare, Auswertungen und Druckdokumente. Die Plattform läuft in der Ninox-Cloud, optional on-premise.

Die Erfahrung aus dem Einsatz dieser Plattform geht zurück auf eine Reihe Kundenprojekte. Was sich in Excel-Listen oder Filemaker-Datenbanken nicht mehr abbilden lässt, wandert nach Ninox. Was als Komplettlösung zu teuer ist und nicht passt, wird hier auf Maß gebaut.

Leistungen

Vier Bereiche, durchgängig aus einer Hand.

Konzeption, Umsetzung, Anbindung, Integration und Wartung. In dieser Reihenfolge greift es ineinander. Wer nur Teile braucht, bekommt nur Teile — wer eine Komplettlösung braucht, hat einen Ansprechpartner.

  1. 01

    Konzeption und Datenmodell

    Bevor die erste Tabelle entsteht, steht das Datenmodell. Workshop-Termin, Ist-Aufnahme der bestehenden Prozesse, Soll-Skizze mit Tabellen, Beziehungen und Workflows. Was nicht durchdacht ist, wird später nicht umgebaut, sondern abgelöst.

    • Anforderungs-Workshop, online oder vor Ort
    • Datenmodell als Skizze, vor jeder Implementierung
    • Workflows benennen, Entscheidungspunkte identifizieren
    • Migrations-Pfad aus bestehenden Systemen (Excel, Access, Filemaker, andere)
  2. 02

    Umsetzung in Ninox

    Tabellen, Formulare, Felder, Berechnungen, Trigger, Skripte. Vom leeren Workspace bis zur produktiv nutzbaren Datenbank. Code lesbar und kommentiert, damit das System auch Jahre später noch wartbar ist.

    • Tabellen mit Beziehungen, Auswahllisten, Berechnungsfeldern
    • Formulare und Ansichten pro Rolle
    • Trigger und Skripte für Geschäftslogik
    • Benutzer- und Rollenrechte, Mandantentrennung wenn nötig
  3. 03

    Webseiten-Anbindung

    Webformulare schreiben Daten direkt in Ninox. Daten aus Ninox erscheinen auf der Webseite — Mitarbeiterlisten, Produktkataloge, Termine, Statusanzeigen. Brücke über die Ninox-API, abgesichert.

    • Webformulare → Ninox (Anfragen, Bestellungen, Anmeldungen)
    • Ninox → Webseite (Listen, Kataloge, Statusabfragen)
    • Webhooks für Echtzeit-Updates in beide Richtungen
    • Authentifizierung mit Tokens, kein offener API-Zugriff
  4. 04

    Integrationen, Druck, Wartung

    Ninox steht selten allein. E-Mail-Versand, Buchhaltung, Versanddienstleister, CRM, Kalender — die Anbindung passiert über API oder Webhook. Druckvorlagen für Rechnungen, Aufträge, Lieferscheine über die in Ninox eingebaute Carbone-Engine. Laufende Wartung und Schulung.

    • API-Integration zu Buchhaltung, Versand, CRM, Kalender
    • E-Mail-Versand aus Ninox, optional über das eigene Newsletter-System
    • Druckvorlagen mit Carbone: DOCX-Templates, dynamische Tabellen, Bedingungen
    • Schulung der Mitarbeiter, laufender Support, Erweiterungen nach Bedarf

Anwendungsfelder

Wofür Ninox-Datenbanken in Kundenprojekten gebaut werden.

Eine Auswahl typischer Fälle. Selten passt einer davon eins-zu-eins, meistens kombiniert sich aus zweien oder dreien das eigentliche System.

  • Auftrags- und Rechnungsverwaltung

    Vom Kundendatenstamm zur Rechnung in einem System. Aufwand pro Auftrag erfasst, Rechnung mit Carbone-Vorlage als PDF. Mahnwesen optional.

  • Projekt-Tracking

    Projekte mit Phasen, Aufgaben, Stundenerfassung, Deadlines. Auswertungen pro Projekt, pro Mitarbeiter, pro Kunde. Reports per Klick.

  • CRM / Kontaktverwaltung

    Kontakte, Firmen, Aktivitäten, Termine. Verkaufschancen mit Stadium und Wahrscheinlichkeit. Mit dem Newsletter-System verbindbar für gezielte Ansprache.

  • Lager- und Artikelverwaltung

    Artikel mit Bestand, Mindestbestand, automatische Nachbestell-Hinweise, Wareneingänge, Inventuren. Barcode-Scan-fähig auf Mobilgeräten.

  • Mitglieder- und Vereinsverwaltung

    Mitglieder mit Beitragsstand, Beiträge automatisch berechnet, Lastschrift-Datei generiert, Beleg pro Mitglied per Knopfdruck.

  • Wartungs- und Service-Tickets

    Tickets mit Priorisierung, Zuweisung, Statuswechseln, Verlauf. Kundenseitiges Webformular für neue Tickets, Rückmeldungen automatisch per E-Mail.

Aus der Praxis

Beispiel: Kundenindividuelle Warenwirtschaft mit Fertigung und Webseiten-Anbindung.

Was ein typisches Komplettprojekt umfasst — keine Standardlösung von der Stange, sondern auf den konkreten Geschäftsablauf zugeschnitten. Ein einziges System ersetzt eine Reihe getrennter Werkzeuge (Excel, Word-Serienbrief, separates CMS, E-Mail-Versand per Hand).

A

Warenwirtschaft

Artikel-Stammdaten mit Bestand, Mindestbestand, Lagerorten. Kunden- und Lieferantenstamm. Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen — durchgängig verknüpft, ohne Doppelerfassung.

B

Fertigungsaufträge

Stückliste pro Artikel, Materialreservierung beim Fertigungsstart, automatische Bestandsbuchung bei Fertigstellung. Statusverfolgung pro Auftrag, Engpass-Erkennung bei knappen Komponenten.

C

Webseiten-Anbindung

Bestellungen aus dem Webshop oder dem Anfrageformular landen direkt im Auftrag. Auftragsstatus auf der Webseite abrufbar. Echtzeit-Bestandsanzeige im Shop, ohne täglichen Abgleich.

D

Webseiten-CMS in Ninox

Inhalte der Webseite (Artikelbeschreibungen, News, Pressemitteilungen, Teamseite) werden in Ninox gepflegt. Die Webseite zieht den Inhalt per API — eine Datenpflege-Stelle statt zwei.

Was das im Alltag bedeutet

Ein System, vier Funktionen — alles aus Ninox bedient.

  • Verkauf: Bestellung kommt per Web-Formular oder Shop, wird automatisch als Auftrag angelegt. Bestätigungsmail mit Carbone-PDF an den Kunden.
  • Fertigung: Auftrag triggert Fertigungsauftrag. Stückliste wird geprüft, Material reserviert. Werkstatt sieht offene Aufträge auf Tablet.
  • Versand: Bei Fertigstellung wird Bestand gebucht, Lieferschein generiert (Carbone), Versandlabel erstellt (API zum Versanddienst), Tracking-Link an Kunden.
  • Abrechnung: Rechnung als PDF aus Ninox, parallel im Buchhaltungs-System verbucht. Mahnwesen automatisch nach Fälligkeit.
  • Webseite: Neuer Artikel? Wird in Ninox angelegt, erscheint nach nächster API-Abfrage auf der Webseite. Pressemitteilung? Gleicher Workflow. Kein zweites Login für ein CMS nötig.

Solche Komplettlösungen entstehen über drei bis sechs Monate, aufgeteilt in Bauabschnitte: erst die Stammdaten, dann die Belegerzeugung, dann die Webseiten-Brücke. Jeder Abschnitt ist nutzbar, bevor der nächste startet — keine Big-Bang-Migration.

Spezial: Druckvorlagen

Rechnungen, Belege, Reports — direkt aus Ninox als PDF.

Ninox hat die Carbone-Engine eingebaut. Druckvorlagen werden in Word erstellt, mit Variablen versehen, in Ninox hochgeladen — und ein Klick auf einen Datensatz erzeugt das fertige PDF. Tabellen mit Schleifen, Bedingungen, Berechnungen, Bilder, mehrsprachig wenn nötig. Was im alten Setup über drei Programme lief (Datenbank → Word-Serienbrief → PDF-Drucker), passiert in Ninox in einem Schritt.

  • DOCX-Templates mit Carbone-Tags ({d.feld}, {d.tabelle[i].spalte})
  • Bedingte Bloecke, Formatierung, Aggregation
  • Mehrsprachige Vorlagen mit Sprach-Schaltern
  • PDF-Generierung serverseitig, kein Druckertreiber nötig

Carbone-Tag-Beispiel

// Word-Vorlage rechnung.docx

Rechnung Nr. {d.nr}
Kunde: {d.kunde.name}
Datum: {d.datum:formatD('DD.MM.YYYY')}

{d.positionen[i].artikel}  {d.positionen[i].menge}  {d.positionen[i].preis:formatN(2)} EUR
{d.positionen[i+1]}

Summe: {d.positionen[].preis:aggSum:formatN(2)} EUR

Passt das für mich

Ninox passt, wenn Excel an die Grenze stößt.

Passt gut

  • Mehrere Mitarbeiter arbeiten gleichzeitig an denselben Daten
  • Excel-Listen werden zu unübersichtlich oder zu langsam
  • Die gleichen Berechnungen werden manuell wiederholt
  • Druckdokumente (Rechnungen, Belege) werden in Word zusammengestellt
  • Daten sollen mit Webseite, CRM oder Buchhaltung verbunden sein
  • Eine Komplettlösung ist zu teuer oder zu unflexibel

Passt eher nicht

  • Standard-ERP-Funktionen (Buchhaltung, Lohn) decken alles ab — dann lieber Standard-Software
  • Massentransaktionen im Bereich von Millionen Datensätzen pro Tag
  • Hochregulierte Bereiche mit zertifizierungspflichtiger Software
  • Es gibt nur einen Anwender, einen Datentyp, keine Verknüpfungen — Excel reicht

Datenmodell oder Bestandssystem besprechen.

Ein erstes Gespräch klärt, ob Ninox passt und in welchem Umfang. Wenn eine Excel-Liste oder ein altes Filemaker-Setup migriert werden soll, gehört eine Bestandsaufnahme dazu. Aufwand und Vorgehen werden im Anschluss schriftlich festgehalten.